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| 100 Jahre
Westerhorstmann – Leben für das tägliche Brot |
Die
Bäckereigeschichte der Familie Westerhorstmann beginnt 1905
traditionell, wie zu dieser Zeit üblich, mit einem Verkaufsladen.
Josef
Westerhorstmann wird 1936 als Bäckermeister in die Düsseldorfer
Handwerksrolle eingetragen. Die Backstube liegt im damals noch sehr dörflichen
Düsseldorfer Süden an der Kölner Landstraße in Wersten.
Die ganze Familie arbeitet im Betrieb mit. Sohn Hans Westerhorstmann
tritt in die Fußstapfen seines Vaters. |
In den 60-er Jahren tritt das Eifler
Brot seinen Siegeszug an. Hans Westerhorstmann entscheidet sich, diesem
Trend zu folgen und baut im Landkreis Daun in eine zweite Backstube auf.
Das Dauner Landbrot wird über Düsseldorf in weite Teile
der Bundesrepublik vertrieben.
Die große
Nachfrage zwingt Hans Westerhorstmann dazu, seine Düsseldorfer Produktion
in die Hände eines befreundeten Ehepaares, Wolfgang und Rosi Krätzer,
zu legen. Die beiden bauen den Betrieb auf zwischenzeitlich 8 Filialen
aus.
Hans Westerhorstmann
heiratet Lucia Hornschuh und adoptiert deren Sohn Frank aus
erster Ehe mit Dr. Wilhelm Bachhausen, der im 2. Weltkrieg gefallen
war. Auch Frank bleibt der Branche treu und übernimmt nach einer kaufmännischen
Ausbildung die Verantwortung für den Betriebszweig in der Eifel, in
dem noch heute erfolgreich Dauner Landbrot und leckere Berliner
für den Einzelhandel hergestellt werden. |
 Sohn
Frank
jun. erlernt das Handwerk von der Pike auf und absolviert nach der
Bäckerlehre in der Bäckerei Schlüter an der Oststraße
das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln.
Seine Meisterprüfung legt Frank jun. vor der Frankfurter Meisterfachschule
ab. Seine Erfahrungen in seinem Lehrbetrieb bestärken ihn in dem Wunsch,
die handwerkliche Produktion in Düsseldorf wieder selbst zu übernehmen.
Das Ehepaar
Krätzer zieht sich 1994 in den wohlverdienten Ruhestand zurück.
Nach der
Übernahme
der Stadtbäckerei durch Frank jun. und seine Ehefrau Sandra beginnt
ein nachhaltiges und solides Wachstum des Unternehmens. Die Räume
an der Leichlinger Straße 7 in Wersten werden schnell zu klein und
genügen nicht mehr den Anforderungen, die heute an eine moderne Bäckerei
gestellt werden.
Im Jahr
2005
erfolgt konsequenterweise der Umzug der Backstube in den Neubau an der
Nürnberger
Straße 14 im Industriegebiet Düsseldorf-Reisholz. Regelmäßig
wird dort in Führungen Gruppen wie Schulen oder Kindergärten
das tägliche Brot näher gebracht. |
Seit
2006 wird der gelungene Umzug mit einem "Tag der offenen Backstube"
gefeiert.
Die große Resonanz bei Kunden und
Besuchern macht die Entscheidung leicht, dieses Fest jährlich im Mai
zu wiederholen.
Den "Tag
der offenen Backstube" am 04. Mai 2008 konnten wir bereits mit über
4000
Kunden wieder als gelungenes Familienfest feiern. |
 
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