Stadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei WesterhorstmannStadtbäckerei Westerhorstmann
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Für die Zukunft gebaut (DBZ magazin, Oktober 2005)
Hohe Kosten und umfangreiche behördliche Auflagen machen es einem Bäckereibetrieb heute nicht einfach, in Zentrumsnähe ein geeignetes Grundstück für eine Backwarenproduktion zu finden. Bei der Stadtbäckerei Westerhorstmann in Düsseldorf spricht Inhaber Frank Bachhausen auch von Glück, als er einen neuen Standort suchte und fand. Zusammen mit Dietrich Fertigbau wurde eine Lagerhalle zu einer modernen Bäckereiproduktion nach neuestem Standard umgebaut.
Bereits seit geraumer Zeit suchte Frank Bachhausen für seine bisher im Düsseldorfer Stadtteil Wersten ansässige Produktion einen neuen Standort. Die dortigen Räumlichkeiten – 1905 noch vom Ur-Großvater errichtet - waren trotz regelmäßiger Investitionen schlicht zu klein geworden. "Es ist heute nicht einfach, in einer Großstadt wie Düsseldorf für eine Bäckereiproduktion einen geeigneten Standort zu finden", so Inhaber Frank Bachhausen. Doch der gelernte Bäckermeister und studierte Betriebswirt hatte Glück, als er mehr durch einen Zufall in der örtlichen Tageszeitung vom Verkauf einer alten Lagerhalle in einem nahegelegenen Gewerbegebiet las. Nach der Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer und einer ersten Besichtigung des Areals stand für den Unternehmer schnell fest, dass sowohl die Lagerhalle als auch Grundstückslage und -größe für seine Pläne ideal geeignet waren. "Die Wochen danach waren ganz schön stressig, denn zeitgleich mussten Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer, der Hausbank und die ersten Planungen für den Hallenumbau erfolgen."
Zustimmung von allen Seiten
"Fürmich stand fest, dass, wenn ich jemals den Bau einer neuen Produktion wagen sollte, ich mit der Planung und Durchführung einen erfahrenen Generalunternehmer beauftragen werde.", so Frank Bachhausen.
Aus diesem Grund nahm er mit Dietrich Fertigbau Kontakt auf. Das Unternehmen ist bundesweit Marktführer auf dem Gebiet des Backstubenbaus und bietet schlüsselfertige Konzepte an. Bereits vier Wochen später stand der erste Konzeptentwurf für den Umbau der vorhandenen Halle. Gleichzeitig erfolgte die Einigung mit dem Grundstückseigentümer über den Kaufpreis und die Finanzierungszusage von der Bank. Im Oktober 2004 wurden die Verträge beim Notar unterschrieben.
Feinplanung
DieFeinplanung dauerte knapp vier Monate. In dieser Zeit fanden immer wieder Gespräche mit Dietrich Fertigbau und verschiedenen Lieferanten statt. Besonders umfassend wurde dabei die neue Kälte- und Ofentechnik geplant. Auch bei der Silotechnik entschied man sich für einen Neukauf. 
Weilin der vorhandenen Produktion noch zwei Hein Stikkenöfen und ein Teil der Kältelösung (Miwe) neuwertig waren, wollte Frank Bachhausen diese Technik auf jeden Fall in die neue Halle übernehmen. Die detaillierte Planung überließ der Chef allerdings Dietrich Fertigbau. Dabei versäumte der Unternehmer es nicht, seine Backstubenmannschaft in die Überlegungen mit einzubeziehen. Durch die Integration der Mitarbeiter bei der Planung der Arbeitsabläufe und sinnvollsten Anordnung der Maschinen kam man schnell zu guten Ergebnissen. "Ich wusste bisher zwar, dass ich gute und verlässliche Mitarbeiter habe, doch ich war positiv überrascht, wie engagiert und interessiert die Angestellten waren. Immer wieder schauten sich Mitarbeiter, teils sogar mit ihren Familien, während der Planungs- und Bauphase vor Ort um und brachten neue Ideen ein."
Blick nach vorne
VonBeginn der ersten Planungsentwürfe an stand immer der Blick nach vorne im Mittelpunkt. Die gesamte Produktion sollte konzeptionell so ausgerichtet werden, dass ein Höchstmaß an Flexibilität gewährleistet werden konnte. Erweiterungen und Anpassungen sind in fast allen Bereichen möglich. Zwar hat der Unternehmer derzeit keine konkreten Ambitionen, sein Filialnetz zu erweitern, sondern plant den Umsatz auf vorhandener Verkaufsfläche zu steigern. Konnten in der alten Produktionsstätte auf Grund der absoluten Auslastung z. B. keine neuen Liefergeschäfte angenommen werden, so ist dies jetzt aber wieder möglich.
DachkonstruktionDachkonstruktion
Betrittman die Produktionshalle, so fällt einem als erstes die außergewöhnliche Stahlträgerdach-konstruktion auf. Die alte Halle stammte aus den 60er Jahren. In dieser Zeit wurde Gewerbehallen, besonders wenn sie für Lagerzwecke eingesetzt wurden, überwiegend mit einem Dach, das auf  Stahlträgern liegt, ausgestattet. Diese Struktur war so stabil, dass man auf ihr das neue Hallendach aufsetzten konnte. Auf Grund des neuen Dampfbackofens mussten zwar hier und da einige Träger ausgetauscht, umgesetzt bzw. neue angebracht werden, doch das war schnell erledigt. Danach wurden die Träger abgeschliffen und im freundlichen  "Stadtbäcker-Blau" gestrichen.
Bisauf die Stahlkonstruktion ist das Dach vollkommen erneuert worden. In die Spitze des Daches wurde über die gesamte Hallenlänge eine Lichtkuppel integriert, die Produktionsstätte mit ausreichend Tageslicht versorgt. Der Rest des Daches besteht aus Sandwichelementen, die von innen glatt und pflegeleicht sind.
Fliesenboden
DerBackstubenboden ist durchgängig gefliest. Bevor jedoch die Fliesen gelegt wurden, verlegte Dietrich Fertigbau die gesamten Strom- und Versorgungsleitungen in den Boden. Dazu musste die vorhandene Bodenplatte an den entsprechenden Stellen aufgeschnitten werden. Als die Leitungen verlegt waren, zog man über die gesamte Fläche einen neuen Estrich auf. Lediglich die Stellflächen für die Kälteanlagen und die Öfen wurde ausgespart, so dass vor den Stikkenöfen, Klima- und Kältezellen keine Einfahrrampen notwendig wurden. Anschließend wurden die Fliesen fugenlos im Rüttelverfahren auf den Estrich gelegt.
Bis auf die Außenwände entkernt
Umaus der alten Lagerhalle eine moderne Produktionshalle samt Nebenräumen für eine Bäckerei werden zu lassen, wurde die vorhandene Halle bis auf die vier Außenmauern entkernt. Lediglich die Stahlbinder des Daches standen noch und hielten das gesamte Bauwerk zusammen. Im Bereich der Büro-, Sozial-, Aufenthalts- und Seminarräume wurden neue Wände gesetzt und ein zweites Geschoss aufgestockt. Dabei wurde überwiegend mit Fertigelementen gearbeitet. So erhöhte sich die gesamte nutzbare Grundfläche der neuen Produktionsstätte auf 2000 m². Von außen wurde die Halle abschließend neu verputzt, wärmegedämmt und weiß gestrichen. 
Bäckereitechnik
"DieStandorte der Öfen, Kälteanlagen und der anderen technischen Einrichtungen wurden in der Planungsphase mit Dietrich Fertigbau abgestimmt. Um die Details beim tatsächlichen Einbau musste ich mich dann glücklicherweise nicht mehr kümmern. Während der Bauphase kamen zwar immer wieder Fragen auf, doch weil ich täglich mit dem zuständigen Polier in Verbindung stand, konnten diese Probleme immer zügig gelöst werden. Positiv fand ich, dass die Mitarbeiter sich sehr gut in den spezifischen Anforderungen an eine Bäckerei auskannten. Hier merkte man einfach, dass das Unternehmen seine Erfahrungen mit dem Bau von Bäckereien hatte. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn man mit einem branchenfremden Architekten vor Ort baut, ist man als Bauherr deutlich mehr gefordert, um Planungsfehler zu vermeiden, und dass stellt neben dem normalen täglichen Arbeitspensum eine echte Herausforderung dar." stellt Frank Bachhausen klar.
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Auf den Punkt gebracht
• Hochregallager optional erweiterbar
Diegesamte Produktion ist so gebaut, dass sie an vielen Stellen problemlos erweitert werden kann. Auch im Rohstofflager findet man diese optionale Erweiterungsfähigkeit. Hier lagern die gesamten Rohstoffe auf Europaletten. Die wiederum stehen in einem mehrstöckigen Hochregallager. Das Hochregallager ist so konzipiert, dass es jederzeit umgestellt oder erweitert werden kann.
• Leitungen
DieWände in der Produktion sind halbhoch gefliest. Die Steckdosen sind über den Fliesen angebracht, so dass eine leichte Reinigung der Wandfliesen erfolgen kann. Die gesamten Strom- und Versorgungsleitungen sind auf Putz verlegt, was zwar mit einem etwas größeren Reinigungsaufwand verbunden ist, die Kosten aber deutlich reduziert. Der Vorteil einer solchen Installation der Versorgungsleitungen ist zudem, dass sich ohne große bauliche Maßnahmen und Kosten z. B. neue Leitungen für neue Maschinen verlegen lassen.
• Abzug über Ofen
Besondersstolz ist Frank Bachhausen auf das automatisch gesteuerte Abzugsfenster über den Öfen, das sich in der Lichtkuppel des Daches befindet. Öffnen und Schließen des Fensters erfolgen computergesteuert. Ein Regensensor sorgt dafür, dass sich das Fenster automatisch schließt. Die Technik sorgt für ein optimales Klima in der Produktion – besonders im Bereich der Öfen. Bemerkenswert dabei ist, dass kein Luftzug spürbar ist, der sich negativ auf die in der Produktion befindlichen Teiglinge auswirken könnte.
• LKW vor Ladebucht
ZurBelieferung der Filialen setzt die Bäckerei spezielle Niederflurfahrzeuge ein, die in Zusammenarbeit mit einem Kfz-Fahrzeugbaubetrieb individuell nach den Vorgaben des Stadtbäckers maßgefertigt wurden. Die Fahrzeuge sind standardmäßig mit Rolltoren und  Einfahrrampen ausgestattet. Zum Beladen der LKWs war daher der Bau einer Extra-Verladerampe nicht notwendig gewesen. Der Versandbereich wurde ebenerdig mit auf die Fahrzeuge abgestimmten Andockstationen ausgestattet. Das Fahrzeug fährt dabei rückwärts so an die Andockstation, dass während des Beladens keine offene Verbindung nach außen bleibt. 
Hygiene
Erweiterung Spülecke
DieHalle wurde so konzipiert, dass alle Körbe, Bleche usw., die zurück in die Produktion kommen, zuerst einmal nass gereinigt werden. Dazu wurde eine separate, sehr großzügig bemessene Spülecke errichtet. Bisher wird zwar noch nicht über eine Durchlaufspülmaschine gewaschen, doch die Spülecke ist bereits für eine solche Lösung ausgelegt. Alle notwendigen Kabel, Anschlüsse und die entsprechende Ablaufkonzeption – optimale Wegplanung etc. – liegen bereits vor.
Das sagt Frank W.-Bachhausen
Frank Westerhorstmann-Bachhausen jun. "Die Überlegung, eine neue Produktion zu bauen, habe ich bereits seit einigen Jahren. In dieser Zeit habe ich mich immer wieder mit dem Thema beschäftigt. Von Kollegen habe ich dabei immer wieder gehört, dass ein solches Unterfangen neben dem Tagesgeschäft ohne einen Generalunternehmer und einen erfahrenen Bauleiter kaum zu bewältigen ist. Aus diesem Grund hatte ich mich schon vorher ausgiebig umgehört, welche Firmen eine solche Dienstleistung anbieten. Dabei fiel immer wieder der Name Dietrich Fertigbau. Als das Bauvorhaben einer neuen Produktion dann konkret wurde, überzeugte mich das innerhalb von nur vier Wochen ausgearbeitete und in sich schlüssige Konzept. Heute bin ich froh, dass ich den Weg mit einem Generalunternehmer gegangen bin, denn auch ich kann heute meinen Kollegen sagen: Ohne geht es einfach nicht!"
DampfofenbrotProdukt-Highlight
FrankW.-Bachhausen hat seine Ofentechnik von einem Heizgasumwälzer auf einen Ringrohrofen umgestellt, dessen Steinplatten besonders schonend mit Wasserdampf erhitzt werden. Nach einem alten Familienrezept hat er das Dampfofenbrot kreiert, das innerhalb von nur vier Wochen zum Produkt-Highlight aufgestiegen ist. Das 750 g schwere Roggenmischbrot ist kräftig ausgebacken, herzhaft im Geschmack und überzeugt durch eine zarte Krume und eine lange Frischhaltung. Der Teig gart in speziellen für die Stadtbäckerei angefertigten Backformen aus Holz, in deren Boden eine Dampflok eingefräst ist. Bevor der Teigling in den Gärkorb gelegt wird, wird dieser mit Mehl ausgestreut. Nach dem Backen ist die Dampflokkontur aus Mehl auf dem Brot deutlich sichtbar. Das Produkt wird für 2,30 Euro verkauft.
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Copyright:Stadtbäckerei Westerhorstmann · Nürnberger Str. 14 · 40599 Düsseldorf · Telefon 0211-76 09 00 · Fax 0211-7 60 90 26